Warum Updates nicht einfach selbst machen?
Updates sind leicht. Der Konflikt danach ist das Risiko. Dann braucht es jemanden, der sauber reagieren kann.
Was veraltet zuerst — die Technik oder der Inhalt?
Fast immer der Inhalt. Bei Betrieben, die sich melden, fällt dreimal dasselbe auf: ein Google-Profil, das seit Jahren nicht angefasst wurde, Bewertungen ohne Antwort, und Fotos, die den Betrieb von damals zeigen — andere Fahrzeuge, andere Leute. Die Technik läuft dabei meist noch. Genau das macht es tückisch: Es fällt niemandem auf, weil nichts kaputtgeht. Betreuung heißt deshalb vor allem, dass ein gepflegter Auftritt nicht unbemerkt veraltet.
Was passiert bei einem Wartungsfenster?
Backup, kontrollierte Updates und Prüfung der wichtigsten Seiten, Formulare und Kontaktwege.
Lohnt sich Betreuung für kleine Betriebe?
Gerade dort. Kleine Betriebe haben selten jemanden intern, der sich regelmäßig kümmert.
Was passiert, wenn eine Website nicht gepflegt wird?
Sie läuft, bis sie es nicht mehr tut. Veraltete Erweiterungen sind das häufigste Einfallstor: Angriffe suchen automatisiert nach bekannten Lücken, nicht nach bestimmten Betrieben. Dazu kommt langsamer Verfall — Formulare, die ins Leere laufen, Bilder, die fehlen, Texte, die nicht mehr stimmen. Das fällt oft erst auf, wenn ein Kunde anruft und sagt, dass etwas nicht geht.
Wie oft muss WordPress aktualisiert werden?
Sicherheitsaktualisierungen zeitnah, alles andere in ruhigem Rhythmus. Wichtiger als die Häufigkeit ist die Reihenfolge: erst sichern, dann aktualisieren, danach prüfen, ob die Seite noch funktioniert. Aktualisierungen können Erweiterungen untereinander in Konflikt bringen, und das zeigt sich nicht immer sofort. Deshalb gehört zu jedem Durchgang ein kurzer Blick auf die wichtigen Seiten und die Formulare.
Was ist ein Backup wert, das nie geprüft wurde?
Wenig. Sicherungen laufen oft jahrelang scheinbar sauber und lassen sich im Ernstfall nicht zurückspielen — weil die Datenbank fehlt, die Datei beschädigt ist oder niemand die Zugangsdaten hat. Eine Sicherung, die nicht mindestens einmal testweise wiederhergestellt wurde, ist eine Vermutung. Zweiter Punkt: Sie sollte nicht ausschließlich auf demselben Server liegen wie die Seite selbst.
Können wir kleine Änderungen selbst machen?
Ja, und das ist meistens sinnvoll — Öffnungszeiten, Preise, ein neues Foto sollten Sie ohne Rückfrage ändern können. Sinnvoll ist, die Bereiche zu trennen: Inhalte selbst pflegen, an Aufbau und Technik geht jemand mit Überblick. Wichtig ist außerdem, dass die Zugänge Ihnen gehören und nicht bei einem Dienstleister liegen. Das merkt man sonst erst, wenn man wechseln will.
Woran erkenne ich, dass etwas nicht stimmt?
An Kleinigkeiten, bevor es laut wird: Die Seite lädt spürbar langsamer, das Kontaktformular schickt keine Bestätigung mehr, Suchtreffer zeigen fremde Wörter. Letzteres ist ein deutliches Warnzeichen. Wer nicht regelmäßig hinsieht, merkt es zuerst am ausbleibenden Anruf. Ein monatlicher Blick auf Erreichbarkeit, Formular und Suchtreffer kostet Minuten und fängt das meiste ab.