Was ist bei einem Google-Unternehmensprofil besonders wichtig?
Richtige Stammdaten, passende Kategorien, klare Leistungen, aktuelle Bilder, nachvollziehbare Öffnungszeiten, ein direkter Kontaktweg und ein glaubwürdiger Bewertungsbereich.
Was kostet die Einrichtung des Google-Unternehmensprofils?
Das Starter-Paket kostet 449 € einmalig: Ich setze das Profil richtig auf oder optimiere den bestehenden Eintrag, mit vollständigen Zeiten, Leistungen und Bildern. Das Pro-Paket mit stärkerer Ausrichtung auf den lokalen Auftritt kostet 849 € einmalig. Auf Wunsch halte ich das Profil für 99 € im Monat aktuell, regelmäßige Beiträge kosten 149 € im Monat, die Betreuung der Bewertungen ebenfalls 149 € im Monat. Das sind Endpreise, als Kleinunternehmer berechne ich keine Umsatzsteuer. Den Festpreis bekommen Sie schriftlich, bevor die Arbeit beginnt.
Was fehlt bei den meisten Profilen?
Fast immer dasselbe: Das Profil ist irgendwann angelegt und seitdem nicht mehr angefasst worden — falsche Zeiten, keine Fotos, keine Leistungsliste. Dazu Bewertungen, auf die nie jemand geantwortet hat. Beides lässt sich vergleichsweise schnell nachholen und wirkt schneller als die meisten anderen Maßnahmen. Google empfiehlt das Antworten in seiner eigenen Hilfe ausdrücklich, und wer ein Profil öffnet, sieht in Sekunden, ob dahinter jemand sitzt.
Warum reicht eine einmalige Einrichtung oft nicht?
Ein Profil wirkt stärker, wenn es gepflegt bleibt. Neue Bilder, Leistungen, Antworten auf Bewertungen und Aktualität zeigen, dass der Betrieb aktiv ist.
Wie hängt Google mit Website und SEO zusammen?
Google sorgt oft für den ersten Kontakt. Die Website erklärt danach genauer, warum der Betrieb passt. Wenn beide Bereiche dieselbe Sprache sprechen, entsteht mehr Vertrauen.
Welche Kategorie soll ich im Profil wählen?
Die Hauptkategorie ist die wichtigste einzelne Angabe im Profil — sie entscheidet mit darüber, bei welchen Suchen Sie überhaupt auftauchen. Sie sollte genau das benennen, was Sie hauptsächlich tun, nicht das breiteste Feld. Weitere Kategorien lassen sich ergänzen, verwässern aber, wenn es zu viele werden. Wer unsicher ist, sieht nach, welche Kategorie die Betriebe führen, die bei der Wunschsuche vorne stehen.
Wie oft sollte man Beiträge im Profil veröffentlichen?
Regelmäßig genug, dass das Profil gepflegt wirkt — alle paar Wochen reicht. Beiträge sind kein starkes Ranking-Signal, aber sie werden gesehen: Angebote, neue Arbeiten, geänderte Zeiten. Wichtiger als die Häufigkeit ist die Vollständigkeit des Profils selbst. Ein Profil ohne Fotos und ohne Leistungsliste holt mit Beiträgen nicht auf, was ihm an Grundangaben fehlt.
Warum erscheine ich in der Nachbarstadt nicht mehr?
Weil die Entfernung zwischen Suchendem und Betrieb in der Kartensuche stark mitzählt. Je weiter jemand weg ist, desto besser müssen die übrigen Signale sein, damit Sie trotzdem erscheinen — Passung der Leistung, Bewertungen, Erwähnungen im Netz. Ein größer eingestelltes Dienstleistungsgebiet ändert daran wenig: Es beschreibt, wohin Sie fahren, nicht, wo Sie gefunden werden.
Was bringen Fotos im Profil?
Sie werden häufiger angesehen als die meisten Betriebe vermuten und beeinflussen die Entscheidung, ob jemand anruft. Sinnvoll sind echte Bilder: Fahrzeug, Team, fertige Arbeiten, der Eingang. Sie ersetzen für viele den ersten Besuch. Stockfotos wirken hier besonders deutlich fehl am Platz, weil daneben die Fotos anderer Nutzer stehen — der Unterschied fällt sofort auf.
Was tun, wenn jemand Angaben in meinem Profil ändert?
Das ist vorgesehen: Nutzer und Google selbst können Änderungen vorschlagen, etwa zu Öffnungszeiten. Deshalb lohnt ein regelmäßiger Blick ins Profil, gerade nach Feiertagen. Falsche Angaben lassen sich zurücksetzen. Wer das Profil monatelang nicht ansieht, merkt eine falsche Telefonnummer erst daran, dass keine Anrufe mehr kommen.